Musik

Ich möchte auf dieser Seite zwei CDs vorstellen, die in Zusammenarbeit mit zwei isländischen Sängern entstanden sind.

CD1:
Söngvar ljóss og myrkurs (Helle und dunkle Gesänge) 1993
Inhaltsverzeichnis CD1

CD2:
Sjá dagar komar (Siehe! Tage kommen) 1997
Inhaltsverzeichnis CD2

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Söngvar ljóss og myrkurs (Helle und dunkle Gesänge)

Diese CD entstand in Zusammenarbeit mit dem isländischen Bariton Sigurður Bragason Die CD wurde 1993 in Island aufgenommen und ist bisher nur auf dem isländischen Markt erschienen.
Der Inhalt ist sehr gemischt: Man findet isländische, italienische und russische Lieder. Der Titel "Helle und dunkle Gesänge" ist beschreibend für den Inhalt. Die Ausdrucksskala reicht von den sehr hellen und lebensfrohen Liedern aus Italien über die etwas schwereren Lieder aus Island bis hin zu den sehr dunklen "Liedern und Tänzen des Todes" von Mussorgsky. Mit am interessantesten sind die Lieder des isländischen Komponisten Jón Leifs. Seine Lieder sind meistens sehr dunkel, aber sie haben einen eigenartigen, archaischen Reiz. Seine Lieder sind sehr an die alten isländischen Volkslieder angelehnt, viele nennen Leifs deshalb den isländischen Bartók.

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Inhaltverzeichnis CD1:
Die Links sind kurze Hörbeispiele in MP3-Format . In den eckigen Klammern sind die Daten für die Ausschnitte. Wenn Sie noch keinen MP3-Player haben, bitte erst die Info-Seite lesen.
            Francesco Paolo Tosti:
  1. Malia (3:11)   [40 sec. 240 Kb]
  2. Sogno (3:12)   
  3. Tristezza (3:24)  

  4.     Gaetano Donizetti:
  5. La conocchia (2:20)  [44 sec. 260 Kb] 
  6. Me voglio fa 'na casa (2:31)  

  7.     Giuseppe Verdi: 
  8. Il poveretto (2:42)  [50 sec. 291 Kb] 
  9. Brindisi (2:04)  

  10.     Ottorino Respighi:
  11. Nebbie (Die Nebel    2:50)  [1:34 min 554 Kb] 

  12.     Sigvaldi Kaldalóns:
  13. Leitin (Die Suche  2:08)  
  14. Ég lít í anda (Die Vergangenheit  3:14)  

  15.     Emil Thoroddsen:
  16. Vögguvísa (Wiegenlied  3:40)  

  17.     Páll Ísó1fsson:
  18. Hrosshár í strengjum (Roßhaar in Saiten  1:11)  [20 sec. 115 Kb]
          Jón Leifs:
        Tvö lög: (Zwei Lieder)
  1. Máninn 1íður (Der Mond hingleitet   2:01)  [45 sec. 263 Kb] 
  2. Vögguvísa (Wiegenlied  2:34)     [33 sec. 194 KB]


  3.     Ljóð úr Hávamálum (Lieder aus Hávamál): 
  4. 1. Þagalt og hugalt (Klug und verschwiegen  0:57)   
  5. 2. Ungr vark forðum (Einst war ich jung   1:0)  [42 sec. 247 Kb] 
  6. 3. Deyr fé (Vieh stirbt   1:06)   


  7.      Modest Mussorgsky:
    Söngvar og dansar dauðans (Lieder und Tänze des Todes) 

  8. Vögguvísa (Wiegenlied   5:02)   [20 sec. 118 Kb]
  9. Kvöldljóð (Serenade   4:47)   
  10. Dans (Trepak   4:43)  
  11. Hershöfðinginn (Der Feldherr   5:33)   [23 sec. 138 Kb]

  12.   Gesamtzeit: 57:34
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Hier einige Pressestimmen:

Pressan, Reykjavík,  Dezember 1993
Dieser Künstler hat eine fazinierende und leidenschaftliche Stimme, ohne jemals unecht zu werden. Er erlebt die Lieder so stark, daß es eine Wohltat ist, ihn zu höhren. Einige von den Liedern (...) sind so schön gesungen, daß man fast mit den Tränen kämpfen muß. -  (Die CD bekam mit vier Sternen die höchstmögliche Bewertung.)

"Opera Now", Dez. 1993. Bericht über Konzerte in der Wigmore Hall, London
The Icelandic folk-songs then displayed a good Legato, then (...) he produced a fine head-voice  in a song by Kaldalóns, and finally, in an italian group, Resphighi´s "Nebbie" discovered an unsuspected richness of timbre. (...) These Singers were all of course accompanied by a pianist: with Bragason the accomplished Hjálmur Sighvatsson. (...)
 John Steane

Rhein-Sieg-Rundschau 10.12.94
Sigurdur Bragason und sein sensibler Begleiter Hjalmur Sighvatsson verstanden es ausgezeichnet, den unterschiedlichen Stimmungen Ausdruck zu verleihen, wobei Gefühl und Atmosphäre den beiden wichtiger schien, als Intellektualität und Perfektionismus: eine Wohltat für die Zuhörer.
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Sjá dagar koma (Siehe, Tage kommen)

Diese CD entstand 1997 in Zusammenarbeit mit dem isländischen Tenor Kolbeinn Jón Ketilsson . Die Lieder der CD sind allesamt isländisch, und sind Beispiele der romantischen Tradition in Island. Neun der Lieder sind von dem Komponisten Sigvaldi Kaldalóns. Er stand sehr unter italienischen Einflüssen, nicht am wenigsten durch seinen Bruder, der in Italien Gesang studiert hat. Viele der Stücke sind recht dramatisch, andere aber auch milder. Sehr beliebt sind die Lieder Á Sprengisandi (Ein Reiterlied von Kaldalóns) und Sofðu unga ástin mín (Volkslied). Die CD hat sehr lobende Kritiken in der isländischen Presse bekommen.

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Inhaltsverzeichnis CD2:
Die Links sind Beispiele in MP3-Format . Die Daten der Ausschnitte sind in den eckigen Klammern.
    Sigvaldi Kaldalóns:
  1. Á sprengisandi (In der Sprengisand-Wüste) 1:15   [23 sec. 136 Kb]
  2. Betlikerlingin    (Die Bettlerin)    4:08
  3. Við Sundið     (Bei der Sund)   1:34
  4. Stormar    (Stürme)   2:28

  5. Sigurður Þórðarsson:
  6. Sjá dagar koma (Siehe, Tage kommen)  3:18   [1:01 min 416 Kb]

  7. Markús Kristjánsson:
  8. Kvöldsöngur    (Abendlied)  1:47   [46 sec. 275 Kb]
  9. Bikarinn    (Der Becher) 2:38

  10. Sigfús Einarsson:
  11. Draumalandið    (Das Land der Träume) 2:34   [35 sec. 239 Kb]
  12. Gígjan     (Die Geige)  3:33
  13. Sofnar lóa      (Vöglein schläft) 1:40
  14. Augun bláu     (Die blauen Augen)   1:45   [28 sec. 193 Kb]

  15. Karl O. Runólfsson:
  16. Í fjarlægð    (In der Ferne)    2:07

  17. Páll Ísólfsson:
  18. Sáuð þið hana systur mína? (Habt ihr meine Schwester gesehen?)  1:26

  19. Volkslied:
  20. Sofðu unga ástin mín  (Schlaf du mein Herzelein)  2:31   [46 sec. 273 Kb]

  21. Eyþór Stefánsson:
  22. Lindin      (Die Quelle)  2:06
    Sveinbjörn Sveinbjörnsson:
  1. Sprettur   (Galopp)    1:54   [21 sec. 127 Kb]

  2. Skúli Halldórsson:
  3. Smaladrengurinn   (Der Hirte)  1:09

  4. Þórarinn Guðmundsson:
  5. Kveðja  (Gruß)  1:32

  6. Emil Thoroddsen:
  7. Til skýsins  (An die Wolke) 3:47   [1:02 min 423 Kb] 
  8. Vöggukvæði  (Wiegenlied)  3:52   [49 sec.  336 Kb]

  9. Árni Thorsteinsson:
  10. Enn ertu fögur sem forðum (Schön wie vor Zeiten)  2:09
  11. Vorgyðjan kemur  (Die Frühlingsgöttin)  1:53

  12. Sigvaldi Kaldalóns:
  13. Hamraborgin    (Die Felsenburg)  3:17
  14. Heimir  (Heimir)  2:47   [1:20 min 549 Kb]
  15. Þú eina hjartans yndið mitt  (Du meines Herzens einzige Liebe)    1:00
  16. Ég lít í anda  (Vergangenheit)   1:26   [1:28 min. 605 Kb]
  17. Svanurinn minn syngur  (Mein Schwan singt)  2:18

  18.  

     
     
     

    Gesamtzeit:  63:13

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Über die Musiker

Sigurður Bragason   Bariton

Sigurður Bragason wurde 1954 in Island geboren. Nach dem Gesangsstudium in seiner Heimatstadt Reykjavík führten ihn weitere Studien auf das europäische Festland, wo er bei Pier Miranda Ferraro in Mailand und in Meisterklassen bei Gerard Souzay und Kostas Paskalis seine Ausbildung vollendete.
Seine rege Konzerttätigkeit hat ihn inzwischen in viele Länder der Welt geführt. Er trat an Opernhäusern, im Fernsehen und Hörfunk auf. In seinem Opernrepertoire sind u.a. Rollen aus La Boheme, Tosca, Dido und Aeneas (Aeneas), Brittens "Lets make an Opera", und Alloris "Le Sette Parole di Nostro Signore" (Kristus). Er ist ein begehrter Interpret der neueren isländischen Musik. Die Hauptrolle in einer neuen Oper (Die Mondscheininsel) des isländischen Komponisten Atli Heimir Sveinsson wurde für ihn komponiert, und von Herrn Bragason während einer Tournee in Deutschland im Juni 1995 uraufgeführt.
Außer in seiner Heimat trat er u.a in den skandinavischen Ländern, in Deutschland, England, Frankreich, in den USA und in Argentinien auf.
Er gab Konzerte u.a. im Beethoven-Haus, Bonn, Wigmore Hall, London, The Corcoran,  Washington und bei dem Musikfestival "Encuentros 95"  in Buenos Aires. Im Rahmen des Festivals "Kulturhauptstadt Europas" gab er 1997 in Kopenhagen ein Konzert, und später im selben Jahr in  New York (Carnegie Hall). Dieses Jahr (1998) konzertiert er zum dritten Mal im Bonner Beethoven-Haus.
In den Jahren 1989 und 1990 erschienen seine ersten Schallplatten und 1993 eine CD mit russischen, italienischen und isländischen Liedern unter dem Titel "Helle und dunkle Gesänge". Eine weitere CD ist 1995 erschienen, mit Liedern von Chopin, Liszt und Rachmaninoff.
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Kolbeinn Jón Ketilsson  Tenor

Jon Ketilsson wurde in Island geboren. Nach dem Abitur und Diplom der Isländischen Handelsschule begann er Gesangsunterricht zu nehmen und absolvierte 1988 sein Musikstudium an der "Neuen Musikschule" in Reykjavik.
l990 - 1993 studierte er an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien (Diplom: Oper)
Hiernach rege Konzerttätigkeit im In- und Ausland, sowie Mitwirkung in Radio- und Fernsehproduktionen, sowie CD - Aufnahmen.
Im Herbst 1993 fand sein professionelles Operndebut an der Prager Staatsoper als Alfredo in La Traviata statt. Kurz danach sang er dort auch den Florestan in Beethoven's "Leonore".
Im Frühjhahr 1994 sang Ketilsson den Sergej in einer Neuproduktion von Schostakowitschs "Lady Macbeth von Mzensk" am Volkstheater Rostock.
April '94:   Tournee nach Süd-Korea mit Arien und Duetten aus Operetten.
Mai '94:    Tenorsolo in 9. Symphonie von L.v. Beethoven mit dem Isländischen Synfonieorchester Reykjavik.
Juni '94:    Carl Orffs "Carmina Burana" (Tenorsolo) im Wiener Musikverein.
März '95:  Alfredo (Traviata) an der Isländischen Oper in Reykjavik und Tenorsolo im Messias (Händel) sowie Tenorarien in der Johannespassion (Bach).
Nov. '95:  Requiem von A. Dvorak in der Musikhalle Hamburg mit den Hamburger Synfonikern.
Herbst '95: Engagement am Stadttheater Hildesheim.
Sept. '95: Titelpartie in Hoffmanns Erzahlungen (Michael Kaye - Fassung).
   Weitere Partien in Hildesheim bis Juni '97: Tamino (Zauberflöte), Königssohn (Königskinder), Ladislav (Zwei Witwen), Macduff (Macbeth), Erik (Fliegender Hollander) und Graf Zedlau (Wiener Blut). Diese Partie sang er auch am Staatstheater Darmstadt.
Aug. '96:  Rudolf (La Boheme) in Duisburg.
Marz '97:  Tenorsolo in "Elias" (Mendelsohn) in Schwerin.
Apl-il '97: Max (Freischütz) in Dortmund.
Herbst '97: Engagement als jugendl. Heldentenor in Dortmund.
Okt. '97:  Aeneas (Les Troyens von Berlioz) in Dortmund.
Nov. '97:  Max in Dortmund.
Jan. '98:  Cavaradossi (Tosca) in Dortmund.
Marz '98:  Max in Frankfurt.
Juni '98:  Erik (Fliegende Hollander) in Dortmund.
Juli '98:  Aeneas in Sao Carlos, Lissabon.
Nov. '98:  Bacchus (Ariadne auf Naxos) in Lausanne.
Ab Herbst '98 Engagement am Opernhaus Köln.
Kommende Aufgaben u.a. : Graf Hugo in "Faust" von Ludwig Spohr am Theater an der Wien, Sommer '99. Macduff in Köln, Don Jose in Köln, 2000, Max in Lausanne, Mai 2000. Cavaradossi in Genf 2001.

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Hjálmur Sighvatsson   Klavier

Hjálmur Sighvatsson  wurde 1954 in Island geboren. Er studierte zuerst an der Musikhochschule in Reykjavík bei Halldór Haraldsson. Nach Abschlüssen als Musiklehrer, Klavierlehrer und Solist kam er für weitere Studien nach Deutschland; zunächst bei Pavel Gililov in Köln, dann in Düsseldorf bei Prof. Max Martin Stein und Mechthild Stein. Hjálmur Sighvatsson lebt seit 1982 in Deutschland und hat hier als Gesangsbegleiter in zahlreichen Konzerten mitgewirkt, u.a. im Bonner Beethovenhaus. Er trat auf in "The Wigmore Hall" in London. (1993), "The Corcoran Art Museum" in Washington (1995) und in "The Carnegie Hall" in New York (1996). Seine erste CD erschien 1993 mit Liedern von Mussorgsky (Lieder und Tänze des Todes) und italienischen und isländischen Komponisten. Eine weitere CD mit isländischen Liedern, erschien 1997. Seit 1990 unterrichtet er im Fach Klavier an der Clara-Schumann-Musikschule in Düsseldorf.

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